Entscheidungen  Oberlandesgerichte  BayObLG  1998 

BayObLG, Beschluss vom 05.05.1998, 3 Z BR 103 / 98

Normen:

Art. 2 Abs. 2 GG; Art. 20 Abs. 3 GG; Art. 1 Abs. 1 S. 1 BayUnterbrG
Entscheidung derzeit im Volltext nicht verfügbar
Stichwort:Grundsatz der Verhältnismäßigkeit

Leitsatz (amtlich):

Die Bedeutung des Grundrechts der persönlichen Freiheit erfordert, bei der Auslegung des Art.1 Abs. 1 Satz 1 UnterbrG und bei der Anwendung dieser Bestimmung auf den Einzelfall den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit streng zu beachten. Der Eingriff in die persönliche Freiheit darf nicht außer Verhältnis zur Schutzwürdigkeit der vom psychisch Kranken gefährdeten Rechtsgüter stehen.

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Zitierung:
BayObLG, 05.05.1998, 3 Z BR 103 / 98
Bundesland:
Bayern
Fundstellen:
BayObLGZ 1998,116-119 (Nr. 31)
BayObLGR 1998,70-71
FamRZ 1998,1329-1330
NJW 1999,1789-1790
zuletzt überarbeitet:
26.08.2010