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Vergabe
18.05.2020

Nordrhein-Westfalen erhöht Wertgrenzen für Bauleistungen

Von: vergabe.nrw.de

Nordrhein-Westfalen erhöht die Wertgrenzen zur Beschaffung öffentlicher Bauleistungen durch Landesbehörden. Ziel dieser Maßnahme ist die Beschleunigung von Investitionen.

Das geht aus einem Runderlass des nordrhein-westfälischen Ministeriums der Finanzen vom 27.4.2020, veröffentlicht im MBl. NRW Nr. 10 vom 7.5.2020, hervor. Mit dem Erlass wird gleichzeitig für die Landesbehörden die VOB/A, 1. Abschnitt, Fassung 2019 eingeführt.

Aktuelle Wertgrenzen

Die aktuelle Wertgrenzen gemäß Nr. 2.2 des Runderlasses betragen:

  • Bis zu einem vorab geschätzten Auftragswert in Höhe von 10.000,- € ohne Umsatzsteuer kann ein Direktauftrag durchgeführt werden.
  • Bis zu einem vorab geschätzten Auftragswert in Höhe von 100.000,- € ohne Umsatzsteuer kann eine Freihändige Vergabe durchgeführt werden.
  • Bis zu einem vorab geschätzten Auftragswert in Höhe von 1.000.000,- € ohne Umsatzsteuer kann eine Beschränkte Ausschreibung durchgeführt werden.

Die Grundsätze des Wettbewerbs, der Transparenz sowie der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit bleiben dabei unberührt (Nr. 2.4). Auf die Veröffentlichungspflicht nach § 20 Absatz 4 der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A, Abschnitt 1 wird hingewiesen (Nr. 2.6).

Der Erlass ist am 28. April in Kraft getreten und gilt bis 31. Dezember 2020. Sie finden den Erlass hier.



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