Motorschaden an Reisemobil: Was war die Ursache?

Von: Bernhard Jaksch, Kfz-Sachverständiger, Bretten

Fotos: Bernhard Jaksch, Kfz-Sachverständiger, Bretten

Sachverständigengutachten Nr.: xxxxxxxxxx
Auftraggeber Landgericht Heidelberg
Kurfürsten-Anlage 21
69115 Heidelberg

In Sachen: xxxxxxxx xxxxxxxxx ./. xxxxxxx xxxxxxx

Kundenzeichen: xx xxx/xx

Objekt: Reisemobil Renault Master120dCi / Adria Twin M

Datum: xx.xx.xxxx

Sachverständiger: Kfz-Sachverständiger Bernhard Jaksch
Aufgrund des Auftrags vom xx.xx.xxxx erstatte ich folgendes Gutachten:

Gliederung des Gutachtens

1. Vorgeschichte
2. Fragestellung des Auftraggebers
3. Ortstermin
4. Feststellung
5. Betrachtungen
6. Beurteilungen
7. Zusammenfassung
8. Bezugsquellen
9. Anmerkungen

Vorgeschichte

Zum Kaufzeitpunkt wies das Fahrzeug ein Alter von fünf Jahren und fünf Monaten bei einer Laufleistung von ca. 40.200 km auf. Der Kaufpreis lag bei 24.000,– E. Das Fahrzeug war vom xx.xx.xxxx bis zum xx.xx.xxxx bei der Fa. xxxxx, xxxxxxxx, abgestellt. Am xx.xx.xxxx holte die Fa. xxxxxx xxxxxxxxx GmbH, Heidelberg, das Reisemobil in xxxxxxxxx ab. Nach einer Fahrtstrecke von ca. 50 km von xxxxxxxxx nach xxxxxxxxxx trat auf der Autobahn ein Motorschaden auf.

Fragestellung des Auftraggebers

Fragen zu 1.

Die Klägerin behauptet, bei der Übergabe des streitgegenständlichen Reisemobils, Fahrgestellnummer xxxxxxxxxxxxx xxxx, habe bereits ein Fehler an den Einspritzdüsen vorgelegen, der zu einem kapitalen Motorschaden geführt habe. Die Entstehung des Fehlers an der Einspritzdüse im Zeitraum xx.xx. xxxx bis xx.xx.xxxx, in dem das Fahrzeug nicht bewegt wurde, sondern auf dem Gelände der Fa. xxxxx abgestellt
war, sei ausgeschlossen. Es handele sich bei dem aufgetretenen Fehler an der Einspritzdüse auch nicht um einen Verschleißschaden.

Fragen zu 4.

Der Sachverständige möge auch zu der Frage Stellung nehmen, ob bei einem Auswechseln des Zahnriemens durch Sichtkontrolle erkennbar gewesen wäre, wenn eine der Einspritzdüsen defekt gewesen wäre und ob bei längerem Laufenlassen des Motors (im Stand ohne größere Fahrbewegung) im Falle eines Defekts einer Einspritzdüse dieser akustisch in der Form wahrnehmbar gewesen wäre, dass der Motor nicht „rundgelaufen“ wäre.

Ortstermine 

Mit Schreiben vom xx.xx.xxxx habe ich über die Rechtsanwälte der Parteien zur Ortsbesichtigung am xx.xx.xxxx um 10:00 Uhr geladen. Zu diesem Termin erschienen um 10:11 Uhr

Für den Kläger

Firma xxxxxxxx xxxxxxxxxx GmbH, Herr xxxxx xxxxx

Für den Beklagten 

Herr xxxxxxx xxxxxxx mit Ehefrau, der Unterzeichnende als Sachverständiger

Alle Beteiligten hatten Gelegenheit, zur Aufklärung des Sachverhaltes beizutragen.

Der Ortstermin wurde um 11:00 Uhr abgeschlossen. 

Mit Schreiben vom xx.xx.xxxx habe ich über die Rechtsanwälte der Parteien zur Ortsbesichtigung am xx.xx.xxxx um 9:30 Uhr geladen.

Zu diesem Termin erschienen um 9:30 Uhr

Für den Kläger:
Firma xxxxxxxx xxxxxxxxx GmbH,
Herr xxxx xxxxx

Für den Beklagten:
Niemand, der Unterzeichnende als Sachverständiger

Alle Beteiligten hatten Gelegenheit, zur Aufklärung des Sachverhaltes beizutragen.

Der Ortstermin wurde um 11:00 Uhr abgeschlossen.

1. Feststellung

Zur Untersuchung wurden mir vorgelegt die Rechnung der Fa. xxxxxxx Automobiltechnik, xxxxxxxx, vom xx.xx. xxxx und das Scheckheft. Diesen wurden entnommen die folgenden Daten:
amtl. Kennzeichen: xxx-x xxx
Fabrikat: Renault
Typ: Master 2 120 dCi
Fahrzeug-Ident-Nr. VF1F
DCUL635774517
Antriebsart: Diesel-Motor
Leistung: 84 kW
Erstzulassung: xx.xx.xxxx
Bereifung: 225/65 R 16 C
Profiltiefen: vorn 4,0 mm;
hinten 6,0mm
Laufleistung
abgelesen: 40.253 km

Das vollständige Gutachten finden Sie in der Ausgabe 02/2020. 



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