Versicherung als Rechnungskünstlerin oder „Wie mache ich aus einer Abrechnung im Rahmen der 130 %-Grenze eine tatsächliche Abrechnung und Zahlung von lediglich 30 %?“

Recht

In einem aktuellen Fall des Verfassers versucht eine Versicherung, sozusagen mit einem „Taschenspielertrick“, auf eine andere Abrechnungsebene zu gelangen – dies unter Mithilfe eines Prüfunternehmens, das das ursprüngliche Kfz-Haftpflichtschadensgutachten entsprechend überprüft und Kürzungen vornimmt.

Bei dem aktuellen Fall handelt es sich grundsätzlich um die Möglichkeit einer Abrechnung der geschädigten Partei auf 130 %-Basis.

Die Zahlen hierzu lauten:

Wiederbeschaffungswert (brutto) lt. Gutachten der DEKRA 7.900,00 €

Restwert lt. Gutachten 1.500,00 €

Reparaturkosten (brutto) lt. Gutachten (gerundet) 9.500,00 €

Somit ist/war aufgrund des Kfz-Haftpflichtschadensgutachtens für die geschädigte Partei die Möglichkeit eröffnet, eine Reparatur im Rahmen der sogenannten 130%-Grenze durchzuführen, da die kalkulierten Reparaturkosten innerhalb einer Grenze von maximal 30 % über dem Wiederbeschaffungswert lagen.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 4 / 2021 auf Seite: 27
Jochen Pamer, Rechtsanwalt, Roth

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