Technische Herausforderungen automatisierter Fahrfunktionen

Sachverständigenwesen

Ich möchte Ihnen eine Einführung in automatisiertes Fahren geben. Im Englischen spricht man von Automated Driving. Manche sagen auch Autonomous Driving, aber das geht schon ein bisschen weiter, das ist dann die finale Ausbaustufe des automatisierten Fahrens.

Das Potenzial wird sehr unterschiedlich gesehen, aber verschiedene Studien weisen aus, dass bis 2030 womöglich 20.000.000–25.000.000 Fahrzeuge im privaten Bereich schon hochautomatisiert fahren werden. Im professionellen Bereich, z.B. autonome Stadt-Taxis, sind es vielleicht 4.000.000–16.000.000. Man sieht, da ist die Streuung bei den Prognosen deutlich größer.

Jedenfalls geht es um die digitale Transformation der Mobilität. Und eines ist ganz klar: Es wird immer komplizierter und für Sie als Kfz-Sachverständige bringt das große Herausforderungen mit sich.

autos gehen online und werden zu „internet of things“

In der Literatur findet man oft vier Therme zu dem Thema: automatisierte Mobilität, vernetzte Mobilität, Elektrifizierung der Mobilität und geteilte (shared) Mobilität.

Für mich ganz wichtig sind dabei die Themenbereiche Komplexität der Technik und Sicherheit. Die Engländer und Amerikaner unterscheiden bei dem Wort Sicherheit zwischen Safety and Security. Bei der automatisierten Mobilität ist zunächst das Thema Safety besonders wichtig. (Im Bereich der klassischen Safety werden in Maschinen mit Gefährdungspotenzial Funktionen eingebaut, um Menschen und Umwelt zu schützen.)

Das Lebenszyklus-Management der Fahrzeuge wird sich durch automatisierte Mobilität ganz entscheidend verändern. Das ist sicher auch wichtig für Sie als Gutachter. Und dieser Aspekt ist total verbandelt mit vernetzter Mobilität: Autos gehen online. Sie entwickeln sich zu einem IoT, zu einem „Internet of Things“-Gegenstand. Und bei der vernetzten Mobilität kommt im Bereich der Sicherheit der Begriff Security ins Spiel. Da geht es vor allem um Cyber Security und um Datensicherheit. (Bei Security schützt man nicht die Menschen vor den Maschinen, sondern umgekehrt die Maschinen vor dem Menschen. Man schützt sie z.B. davor, dass Menschen sie nicht lahmlegen oder wichtige Sicherheitsfunktionen abschalten oder persönliche Daten oder Informationen stehlen.)

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 6 / 2019 auf Seite: 8
Dr. Harald Neumann

Ein-/Ausblenden

Interesse an einem Abonnement?

Hier finden Sie alle Informationen zu

  • einem Jahres-abonnement mit Prämie

  • einem Kennenlern-Abonnement

    sowie

  • der Zusendung eines kostenlosen Probeheftes

Ihr Ansprechpartner

Ein-/Ausblenden

Waldemar Buczek

Tel.: (0221) 97668-333
Fax: (0221) 97668-344