Mehr Unfälle mit Dam- und Rotwild

Meldungen

Im vergangenen Jahr gingen nach Angaben des Automobilclubs von Deutschland (AvD) 234.860 Verkehrsunfälle mit Wildtieren in die Statistik ein. Das entspricht rechnerisch 643 Fällen pro Tag. Gegenüber dem Vorjahr beträgt der Anstieg aller Wildunfälle nur knapp ein Prozent, jedoch sind die Unfälle mit Damwild um acht Prozent und die mit Rotwild um 11,3 Prozent gestiegen, während Schwarzwild (Wildschweine) als Unfallgegner gleichzeitig um fast ein Drittel zurückgegangen sind. Dennoch sind Zusammenstöße mit Wildschweinen mittlerweile auch nicht mehr in Städten, etwa in der Nähe von Grünanlagen, auszuschließen. Die vom AVD veröffentlichen Zahlen entsprechen denen des Deutschen Jagdverbandes für 2018/2019. Und diese beruhen wiederum auf Fallwildzahlen aus den Bundesländern. Als Fallwild bezeichnen die Jäger die Tiere, die „durch nicht-jagdliche Einwirkungen überwiegend durch den Straßenverkehr zu Tode gekommen sind.“ Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), meldet mit 295.000 registrierten Wildunfällen in 2019 noch weit höhere Zahlen. Damit sei sogar ein neues Rekordhoch in dieser Statistik erreicht. Die Kosten der Versicherer seien im gleichen Zeitraum pro Versicherungsfall um sechs Prozent auf durchschnittlich 3.000 € gestiegen. Insgesamt habe die Branche für Wildunfälle im vergangenen Jahr 885 Millionen Euro gezahlt. Das seien 17 Prozent mehr als im Jahr zuvor. (ampnet/jri)
Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 6 / 2020 auf Seite: 4
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