19.06.2020

Wertermittlung beim Verkauf bundeseigener Grundstücke

Von: Gabriele Bobka

 

Die Stadtentwicklung der Nachkriegszeit ging mit einer stetigen Ausdehnung der Siedlungsfläche einher. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg die Siedlungs- und Verkehrsfläche von 1992 bis 2018 um 23,6 % auf 49.819 km2. Spätestens zum Jahr 2050 soll – nach der Ressourcenstrategie der Europäischen Union und dem Klimaschutzplan der Bundesregierung – der Übergang zur Flächenkreislaufwirtschaft (Netto-Null-Ziel) geschafft werden. Zur Erreichung dieses Ziels setzen Gesetzgeber und Kommunen auf Innen- vor Außenentwicklung und die kompakte Stadt der kurzen Wege. Die Reaktivierung von Brachflächen ist neben der Nachverdichtung und der Nutzung von Baulücken wesentliches Element einer Innenentwicklung zur Schonung der Ressourcen. Bundeseigene Liegenschaften werden seit 2005 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verwaltet, bewirtschaftet und veräußert. Zu ihnen gehören auch die ehemals militärisch genutzten bebauten und unbebauten Grundstücke, die nach dem Abzug der Gaststreitkräfte ab den 1990er Jahren und der Bundeswehrstrukturreform nach und nach zur Verfügung standen. Beim Kauf und der Wertermittlung bundeseigener Liegenschaften gilt es zahlreiche Besonderheiten zu beachten.

Hier finden Sie eine Leseprobe zum Fachbeitrag. 

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