15.10.2015

Neuer Glanz für alte Hallen

Von: Gabriele Bobka

Im Zuge des Strukturwandels verlieren zahlreiche Industrieareale ihre Funktion. Große zentral gelegene Grundstücke, eine Gebäudehülle, die mit der vorhandenen BGF als Neubau keine Genehmigung mehr fände, eine hohe Anzahl an Parkplätzen, die außergewöhnliche Architektur oder ein historisch glanzvoller Name – für Investoren und Projektentwickler gibt es viele Gründe die Gebrauchsspuren eines Objektes in Kauf zu nehmen. Die Kommunen sind meist „amused“, erhöhen die revitalisierten Objekte und Quartiere doch häufig die Qualität ganzer Stadtviertel oder ermöglichen den Erhalt historisch wertvoller Baudenkmäler. Allerdings setzt die professionelle Identifizierung und prozessgesteuerte Umsetzung marktkonformer Nutzungs- und Vermarktungskonzepte spezifische Immobilienkompetenz und langjährige Erfahrung voraus. Fehlerhafte Analysen von Bausubstanz, Markt oder Standort sowie mangelhaftes Prozesscontrolling können die Wirtschaftlichkeit des Refurbishments schnell in Frage stellen. Wertermittler interessiert vor allem die geplante Folgenutzung, die bauplanungsrechtliche Situation, der Bodenrichtwert, die Vorschriften des Denkmalschutzes und die Kosten einer Revitalisierung.

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