20.02.2020

ESG-Kriterien machen Schule

Von: Gabriele Bobka

Nachhaltigkeit gewinnt bei Immobilien-Investments und damit auch für die Immobilienbewertung an Bedeutung. Längst geht es um mehr als Green Buildings. Die Pariser Klimaschutzkonferenz und die UN- Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, mit der die Vereinten Nationen das Ziel verfolgen, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten, haben das Verständnis für eine an Nachhaltigkeitsgesichtspunkten orientierte Wirtschaft geschärft. Environmental, Social and Governance, kurz ESG, bestimmen als neue Maßstäbe die Ausrichtung in der Immobilien- und Finanzwirtschaft. Zur verstärkten Integration von ESG-Faktoren in Investmententscheidungen und in das Management von Assets riefen die Vereinten Nationen 2006 die Initiative der Principles of Responsible Investments (PRI) ins Leben, die inzwischen zahlreiche Unternehmen weltweit unterzeichnet haben. Neben freiwilligen Selbstverpflichtungen stehen gesetzliche Vorgaben wie das CSRRichtlinie-Umsetzungsgesetz, die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) und die Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAMaRisk).

Hier finden Sie eine Leseprobe zum Fachbeitrag. 

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