15.08.2011

Energieeffizienz in der Wertermittlung

Von: Helmut Scherr

Bis 2020 will die Bundesregierung die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland um 40 % gegenüber 1990 senken. Öffentliche und private Gebäude verursachen fast 20 % des gesamten Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes in Deutschland. Fordern und fördern lautet daher die Devise, mit der die Immobilienwirtschaft zu mehr Energieeffizienz verpflichtet werden soll. Angesichts der hohen Investitionsvolumina für energetische Sanierungen, der rigiden Mietgesetzgebung und der seit Jahren vielerorts stagnierenden Kaltmiete hielt sich das Engagement, insbesondere von Eigentümern im Wohnungsbereich, bisher in Grenzen. Stetig steigende Energiepreise, der vielerorts vorhandene Mietermarkt und die Anforderungen ausländischer Investoren führen jedoch auch hierzulande zu einem Paradigmenwechsel. Künftig werde neben der Lage insbesondere der energetische Zustand des Gebäudes über die Vermarktbarkeit entscheiden. Der Beitrag legt dar, wie der Sachverständige die Energieeffizienz von Gebäuden in seiner Wertermittlung berücksichtigen kann.

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