23.03.2020

Schutz vor dem Wolf

Das Zweite Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes wurde im Bundesgesetzblatt verkündet.

Das Gesetz verbietet das Füttern von Wölfen, um eine Gewöhnung an den Menschen (Habituierung) zu verhindern. Die Rechtssicherheit für Verwaltungsentscheidungen bei Nutztierrissen soll auch für Fälle erhöht werden, bei denen unklar ist, welcher Wolf konkrete Schäden verursacht hat. Zudem wird die freiwillige Mitwirkung von Jagdausübungsberechtigten bei der Durchführung von durch artenschutzrechtliche Ausnahmeentscheidungen zugelassenen Entnahmen von Wölfen geregelt. Die Einbringung von Haustiergenen in die Wildtierpopulation durch Wolfshybride ist ebenfalls problematisch. Daher wird eine Entnahme dieser Hybride durch die zuständige Naturschutzbehörde vorgesehen
Weiterführende Hinweise:
BR-Drs. 243/19 (Gesetzentwurf)
BGBl. I 2020, Nr. 11, S. 440 (Gesetz)