ThemenübersichtMenü
Familie Betreuung Soziales
01.07.2020

Der Umgang in Trennungsfamilien in Zeiten von Corona

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat auf seiner Internetpräsenz eine Themenseite zum Thema Corona und Umgangsrecht veröffentlicht:   "Die Coronakrise hat das Leben von Familien in Deutschland auf den Kopf gestellt. In manchen Trennungsfamilien waren Eltern verunsichert, was die Einschränkung der sozialen Kontakte für den Umgang mit den getrennt lebenden Kindern bedeutet. Dabei gilt auch weiterhin: Auch in Coronazeiten verbietet die Rechtsordnung den Umgang des Kindes mit beiden Elternteilen nicht, sondern sorgt für eine kindeswohlgerechte Regelung des Umgangs. Für viele Familien haben die Corona-bedingten Einschränkungen auch massive wirtschaftliche Folgen, manche Unterhaltspflichtige stehen von einem auf den anderen Tag ohne bzw. mit geringen Einkünften da."

Auf der Seite finden sich die Antworten zu folgenden Fragen rund um das Thema:

FAQ: Der Umgang in Trennungsfamilien in Zeiten von Corona
1. Was bedeutet die Coronakrise für Umgang und Sorge mit Kindern, wenn die Eltern getrennt leben?
2. Was bedeutet die Empfehlung, soziale Kontakte zu vermeiden, für den Umgang?
3. Wie kann eine Umgangsregelung oder eine gerichtliche Entscheidung an die aktuelle Situation angepasst werden?
4. Was gilt, wenn eine Umgangsregelung krisenbedingt nicht eingehalten wird?
5. Welche Umstände können eine Änderung der Umgangsregelung notwendig machen?
6. Was ist, wenn keine persönliche Begegnung mit dem anderen Elternteil, den Großeltern oder anderen Bezugspersonen möglich ist?

"Die mit der Coronakrise verbundenen Einschränkungen haben weitreichende Auswirkungen, die in erheblichem Maß auch die Funktionsfähigkeit der Wirtschaft betreffen. In vielen Branchen musste und muss auf Kurzarbeit zurückgegriffen werden; tausende von Arbeitsplätzen gehen verloren. Selbstständige, die direkt oder indirekt in besonders betroffenen Wirtschaftszweigen wie etwa dem Tourismus agieren, erleben enorme Umsatzeinbußen. Kurzum: Viele Menschen stehen von einem Moment auf den anderen ohne bzw. mit geringeren Einkünften da."

FAQ: Was passiert, wenn das Geld für die Zahlung von Kindesunterhalt nicht mehr reicht
1. Was bedeutet die Coronakrise für die Erfüllung bestehender Unterhaltspflichten?
2. Was bedeuten Einkommenseinbußen z.B. infolge von Kurzarbeit oder bei Soloselbstständigen für die Höhe der Unterhaltsverpflichtung?
3. Ist im Fall plötzlich wegbrechender Einnahmen die Aussetzung der Unterhaltszahlungen oder eine Stundung möglich?
4. In welchen Fällen kann eine bestehende Unterhaltsregelung geändert werden?
5. Wie kann eine Unterhaltsverpflichtung oder eine gerichtliche Entscheidung an die aktuelle Situation angepasst werden?
6. Wie kann ich für mein Kind sorgen, wenn der barunterhaltspflichtige Elternteil seine Zahlungen aussetzt?

[BMJV vom 13.06.2020]

Nähere Informationen:
https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/SorgeUmgangsrecht/Corona_Umgangsrecht_node.html



RECHTSPRECHUNG IM ONLINE-ZUGRIFF!

Ein-/Ausblenden

DIE NEUE ONLINE-DATENBANK

Direkter Zugriff auf rd. 4.200 Entscheidungen, über 550 Fachbeiträge sowie Normen und Kommentare. mehr

Zum Produktvideo

Wir helfen Ihnen gerne!

Ein-/Ausblenden

Haben Sie Fragen zu unseren Produkten? Kontaktaufnahme

THEMENKATALOG

Ein-/Ausblenden

Blättern Sie online in unserem Themenkatalog 2019 oder bestellen Sie sich kostenlos die Printausgabe.