Seminar

Bewertungskriterien (2-tägig)

04.-05.03.2020 | Köln

Bewertungskriterien (2-tägig)

Bewertungskriterien: Mitarbeiter von Vergabestellen unterschätzen häufig den Einfluss, den die im Vergabeverfahren vorgegebenen Zuschlagskriterien und Wertungssysteme sowohl auf die Gestaltung der eingehenden Angebote als auch auf das Ausschreibungsergebnis haben. Umgekehrt haben Bieter bisweilen den Eindruck, im Rahmen der Angebotswertung einer ungerechten Bewertung durch die Vergabestellen bzw. den Berechnungsformeln ausgeliefert zu sein. Hinzu kommen auf beiden Seiten viele Unsicherheiten über die bestehenden Spielräume und Grenzen. Im Ergebnis keine gute Mischung, um ein Vergabeverfahren sinnvoll zu steuern und rechtssicher zu Ende zu bringen bzw. um ein aussichtsreiches Angebot abzugeben!

Die Schulungsinhalte werden durch aktuelle Beispiele, die Vermittlung der aktuellen Rechtsprechung, eine anschauliche und realitätsbezogene Darstellung sowie konkrete Praxistipps und die Einbeziehung der Teilnehmer konkretisiert. Anhand dieser Beispiele werden verschiedene Bewertungsmethoden, Kriterien, Gewichtungen und Benotungssysteme angewendet sowie Ausschreibungsszenarien durchgespielt. Mit Hilfe von Simulationen werden verschiedene Szenarien durchgespielt, um Schwächen und Probleme zu identifizieren und letztendlich die für die Ausschreibung optimalen Parameter sowie Gewichtung für die Bewertungsmethode zu finden. Zusammen mit den Teilnehmern wird so ein "Best-Practice" erarbeitet.

Innerhalb von 2 Tagen lernen Sie auf dieser Veranstaltungen alles Wichtige zum Thema Angebotsbewertung - von den rechtlichen Vorgaben, über das praktische "Handwerkszeug" und strategische Hinweise, bis hin zur Dokumentation. Anhand konkreter Praxisbeispiele werden verschiedene Bewertungsmethoden, Kriterien, Gewichtungen und Benotungssysteme angewendet und so gemeinsam mit den Teilnehmern eine „Best Practice“ für den Vergabealltag entwickelt.

Vergabe-Seminare: Praktische Schwerpunktveranstaltungen mit Workshop-Charakter und hochwertiger Fachliteratur. In jedem Seminar wird das spezielle Thema der Veranstaltung von A-Z und mit besonderem Fokus auf den Vergabe-Alltag dargestellt. Dabei freuen sich alle Referenten über eine rege Teilnahme mit vielen Fragen und Beispielen!

Inhalt

In dieser zweitägigen Veranstaltung führt der Autor des Titels "Bewertungskriterien und -matrizen", Thomas Ferber, gemeinsam mit Dr. Rebecca Schäffer, Rechtanwältin für Vergaberecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Kartellrecht, u.a., Sie praxisnah und verständlich in das Thema Bewertungskriterien ein.

Nach den neuen Vergaberichtlinien soll bei den Vergaben ein stärkerer Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation gelegt werden. Der Zuschlag soll daher möglichst auf das Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis erteilt werden. Dies erfordert bei der Vorbereitung und Durchführung der Vergabeverfahren ein tiefes Verständnis von Bewertungsmethoden und Bewertungsmatrizen, um die Fragestellungen "Welches Mehr an Leistungen rechtfertigt welchen höheren Preis?" und "In welchem Verhältnis müssen Preise/Kosten und Leistungen stehen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen?" beantworten zu können.

Das Seminar Bewertungskriterien geht auf diese zentralen Fragestellungen der Vergaberechtsreform ein und führt Sie sicher durch die Erstellung Ihrer Bewertungsmatrizen, sowie die Anwendung bzw. Auswahl der zahlreichen Bewertungsmethoden.

Lernen Sie in der Veranstaltung die Vor- und Nachteile von verschiedenen Bewertungsmethoden kennen und verstehen Sie, welche Bedeutung die Zuschlagskriterien haben und wie diese Kriterien zum eigenen Vorteil genutzt werden können.Inhalt

In dieser zweitägigen Veranstaltung führt der Autor des Titels "Bewertungskriterien und -matrizen", Thomas Ferber, gemeinsam mit Dr. Rebecca Schäffer, Rechtanwältin für Vergaberecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Kartellrecht, u.a., Sie praxisnah und verständlich in das Thema Bewertungskriterien ein.

Nach den neuen Vergaberichtlinien soll bei den Vergaben ein stärkerer Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation gelegt werden. Der Zuschlag soll daher möglichst auf das Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis erteilt werden. Dies erfordert bei der Vorbereitung und Durchführung der Vergabeverfahren ein tiefes Verständnis von Bewertungsmethoden und Bewertungsmatrizen, um die Fragestellungen "Welches Mehr an Leistungen rechtfertigt welchen höheren Preis?" und "In welchem Verhältnis müssen Preise/Kosten und Leistungen stehen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen?" beantworten zu können.

Das Seminar Bewertungskriterien geht auf diese zentralen Fragestellungen der Vergaberechtsreform ein und führt Sie sicher durch die Erstellung Ihrer Bewertungsmatrizen, sowie die Anwendung bzw. Auswahl der zahlreichen Bewertungsmethoden.

Lernen Sie in der Veranstaltung die Vor- und Nachteile von verschiedenen Bewertungsmethoden kennen und verstehen Sie, welche Bedeutung die Zuschlagskriterien haben und wie diese Kriterien zum eigenen Vorteil genutzt werden können.

Preis
Teilnahmegebühr: 980,-€ zzgl. MwSt./Teilnehmer
10% Rabatt bei gleichzeitiger Anmeldung mehrerer Teilnehmer!

Ihr Plus: Jeder Teilnehmer erhält den Titel "Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren"!

Veranstaltungsort
Neven DuMont Haus
Konferenzzone 4. Etage
Amsterdamer Straße 192
50735 Köln

Vorteile

Jeder Teilnehmer erhält den Titel "Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren"
Mit keinem anderen Werk lernen Sie, die Zuschlagserteilung optimal zu steuern!

Programm

  1. Angebotsprüfung und Angebotswertung:
    Die Angebotsprüfung und -wertung verläuft in vier verschiedenen Stufen. Erst auf der vierten Stufe kommen die Bewertungskriterien zum Tragen. Doch die Abgrenzung ist nicht immer ganz einfach. Denn was wird eigentlich auf welcher Stufe geprüft? Was sind insbesondere zulässige Kriterien für die Angebotsbewertung und wie lassen diese sich von Eignungskriterien einerseits und von Vorgaben der Preisprüfung andererseits abgrenzen? Wie kann der Auftraggeber außerdem Zuschlagskriterien nicht nur rechtssicher, sondern auch - je nach Beschaffungsgegenstand und gewünschtem Ergebnis - sinnvoll und strategisch auswählen? Und wie können dabei ggf. auch persönliche Eindrücke des Auftraggebers vom Bieter und von seinem Angebot in die Bewertung einfließen? Und was ist schließlich bei der Auswahl und Anwendung sogenannter "vergabefremder", also etwa umweltbezogener oder sozialer Bewertungskriterien zu beachten?

  2. Das wirtschaftlichste Angebot:
    Der Zuschlag soll auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt werden. Doch was bedeutet diese im deutschen Vergaberecht verankerte Regel? Was versteht man unter "Wirtschaftlichkeit" und "wirtschaftlichstes Angebot"? In welchem Verhältnis müssen Preise, Kosten und Leistung stehen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen?

  3. Zuschlagskriterien und Notengebung - Handlungspielraum der Auftraggeber vs. Transparenz und Bieterrechte:
    Die Auswahl der richtigen Zuschlagskriterien und deren Gewichtung kann über den Erfolg oder Mißerfolg eines Vergabeverfahrens entscheiden. Was ist bei der Gewichtung der Kriterien zu beachten und welche Notensysteme sind zu empfehlen? Was muss aufgrund des Transparenzgrundsatzes wann und wie veröffentlicht werden? Welche Rechte haben Bieter, um die Chancen auf einen Zuschlag realistisch einschätzen zu können und ihre Angebote entsprechend zu optimieren? Welcher Handlungs- und Ermessensspielraum steht dem Auftraggeber zur Verfügung?

  4. Bewertungssysteme im Vergleich:
    Nur derjenige, der die mathematischen Zusammenhänge sowie Vor- und Nachteile der Bewertungsmethoden versteht, kann am Ende des Vergabeverfahrens ein – aus seiner Sicht - optimales Ergebnis erzielen. Der Vortrag geht auf die Vor- und Nachteile, Besonderheiten sowie Störanfälligkeit und Stabilität einiger gängiger Bewertungssysteme ein und gibt konkrete Empfehlungen für die Praxis.

  5. Noch einmal Transparenz - Die richtige Dokumentation von Bewertungsvorgängen und die Mitteilung von Bewertungsergebnissen:
    Wird ein Bewertungsvorgang nicht hinreichend dokumentiert, wird automatisch auch das Bewertungsergebnis angreifbar - so "richtig" es auch sein mag. Eine saubere Dokumentation ist daher unverzichtbar, um ein Vergabeverfahren rechtssicher zum Abschluss zu bringen. Worauf es dabei ankommt, wird Ihnen in diesem Vortrag vermittelt. Außerdem wird Ihnen anhand von Praxisbeispielen gezeigt, auf welche Informationen zum Bewertungsvorgang und zum Bewertungsergebnis die Bieter einen Anspruch haben und auf welche nicht - und welche "Informationspolitik" hier unter welchen Bedingungen Sinn macht.

Auf Grundlage der in den einzelnen Vorträgen erarbeiteten Standards werden zum Abschluss der Veranstaltung die wichtigsten Stellschrauben der Angebotswertung noch einmal zusammengefasst und zu jedem Schritt wichtige Praxistipps gegeben. Um das Erlernte zu festigen und für den Vergabealltag anwendbar zu machen, wird außerdem für zwei konkrete Praxisbeispiele gemeinsam mit den Teilnehmern eine „gute“ Wertungsmatrix erarbeitet.

Referent/innen

Dipl.-Math. Thomas Ferber

Dipl.-Math. Thomas Ferber

Diplom-Mathematiker und Wirtschaftsjurist (Master of Laws - LL.M.) und früherer langjähriger Key-Account-Manager für den Geschäftsbereich Forschung und Lehre bei Sun Microsystems mit der Sonderaufgabe Vergaberecht. Autor mehrerer Bücher und Zeitschriftenaufsätze zum Vergaberecht und regelmäßiger Referent zu vergaberechtlichen Themen. Mit seiner Firma Praxisratgeber Vergaberecht Thomas Ferber e.K. (vormals Fachverlag Thomas Ferber) vermittelt er in der Buch- und Seminarreihe Praxisratgeber Vergaberecht seit 2010 komplexe Sachverhalte des Vergaberechts verständlich und praxisorientiert. Mit seinem Buch "Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren" hat er das Standardwerk zum Thema Bewertungssysteme im Vergaberecht geschrieben

Dr. Rebecca Schäffer

Dr. Rebecca Schäffer

Dr. Rebecca Schäffer ist Rechtsanwältin und seit 2013 Partnerin bei avocado rechtsanwälte in Köln. Schwerpunkt ihrer anwaltlichen Tätigkeit ist die Beratung und Vertretung von öffentlichen wie privaten Auftraggebern und Auftragnehmern in allen Fragen rund um das Vergaberecht, auch mit Bezügen zum Zuwendungs-/Beihilferecht sowie Kartellrecht. Dr. Rebecca Schäffer veröffentlicht regelmäßig Fachbeiträge zu vergaberechtlichen Themen. 2012 hat sie zudem über die Vergabe von ÖPNV-Dienstleistungen in Deutschland und Europa promoviert. Sie ist überdies als Referentin für verschiedene Einrichtungen und Unternehmen sowie auf Fachtagungen auf dem Gebiet des Vergaberechts tätig. Dr. Rebecca Schäffer veröffentlicht regelmäßig Fachbeiträge zu vergaberechtlichen Themen und ist Mitherausgeberin der im Bundesanzeiger Verlag erscheinenden Zeitschrift VergabeFokus.

Bewertungskriterien (2-tägig)

04.03.2020 - 05.03.2020 | Köln

Neven DuMont Haus
Amsterdamer Straße 192
50735 Köln

Plätze verfügbar

ab 980,00 € zzgl. MwSt./Teilnehmer

Normalpreis 980,00 € zzgl. 19% MwSt.
10% Rabatt bei gleichzeitiger Anmeldung mehrerer TN
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Verlagskontakt

Gaby Schieferecke

Gaby Schieferecke

T: + 49 (0)221 - 97668-281
F: + 49 (0)221 - 97668-288
E-Mail

Inklusivleistung

Für Teilnehmer
kostenlos
Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren

Bewertungskriterien und -matrizen im Vergabeverfahren

Sie entscheiden! Mit keinem anderen Werk lernen Sie, die Zuschlagserteilung optimal zu steuern!

Preis: 89,00 €Details

Hinweise

Anmeldung
Zur Anmeldung klicken Sie auf den Button "Jetzt Anmelden". Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die Anmeldungen in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt.

Anmeldebestätigung
Wir bestätigen Ihnen zunächst den Eingang Ihrer Anmeldung per E-Mail. Tragen Sie daher bitte Ihre E-Mail-Adresse ein. Weitere Informationen erhalten Sie ebenfalls per E-Mail. Die Rechnung folgt per Post.

Stornierung
Eine Stornierung ist kostenfrei bis 30 Tage vor der Veranstaltung möglich, danach wird die Teilnahmegebühr in voller Höhe erhoben. Ersatzteilnehmer können selbstverständlich benannt werden. Wir behalten uns Terminabsagen aus organisatorischen Gründen vor. In diesem Fall erhalten Sie die bezahlten Gebühren zurück; weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

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