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Kommunikation in der rechtlichen Betreuung: Ansatzpunkte für Selbstbestimmung beim unterstützten Entscheiden in der rechtlichen Betreuung, Teil 3

Aufsätze

Der Beitrag basiert auf Untersuchungen des gemeinsamen Handelns der Beteiligten in der rechtlichen Betreuung auf der Grundlage von Audio-Aufnahmen von Gesprächen zwischen Betreuten und Betreuern. Anhand der Gespräche wird bestimmt, wie das Entscheiden kommunikativ verläuft. Wie das Unterstützen beim Entscheiden konkret kommunikativ vollzogen werden kann und wie stark das jeweils das Entscheidungshandeln des Betreuten vorstrukturiert, wird hier nachvollzogen. Es wird gezeigt, worauf man grundlegend achten kann, wenn man unterstütze Entscheidungsprozesse in der rechtlichen Betreuung kommunikativ herstellen möchte, die auf die Bedürfnisse und Ressourcen des Betreuten individuell zugeschnitten sind.

I. Rückblick auf Teil 1 und 2 dieses Beitrags

In den letzten beiden Teilen dieses Beitrags wurde festgestellt, dass die Unterstützung und auch die Selbstbestimmung beim Entscheiden in der rechtlichen Betreuung weitgehend kommunikativ hergestellt werden. Dazu wurde ein Beispiel untersucht, in dem es um die Auswahl bzw. Beauftragung einer Ernährungsberaterin ging. Im 3. Teil dieses Beitrags wird nun genauer herausgearbeitet, wie Unterstützung beim Entscheiden kommunikativ tatsächlich vollzogen werden kann. Anschließend wird danach gefragt, wie das Unterstützen mit der Informiertheit einer Entscheidung und der Selbst-/Fremdbestimmung in Zusammenhang steht. Dazu wird erneut das Gesprächsbeispiel herangezogen.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 6 / 2019 auf Seite: 230
Dr. Ina Pick