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Gesetz zur Reform des Vormundschaftsund Betreuungsrechts: Erste Einschätzung des BdB

Am 23. Juni hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) den „Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts“ vorgestellt. Für den BdB sind vor allem zwei Punkte zentral: Die Anpassung des Betreuungsrechts an die UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Einrichtung eines Zulassungs- und Registrierungsverfahrens für Berufsbetreuer/innen.

Der Entwurf macht sich stark für mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Unterstützungsbedarf gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Hennes Göers, Stellvertretender Vorsitzender des BdB: „Im Referentenentwurf wird das Selbstbestimmungsrecht der Klient/ innen gestärkt, da auf unterstützendem Handeln fokussiert wird, nicht auf ersetzendem, wie das in der Vergangenheit oft der Fall war. Das ist ein großer Fortschritt.“ Eine einheitliche Qualität in der rechtlichen Betreuung soll durch ein bundesweites Zulassungs- und Registrierungsverfahren sichergestellt werden. „Dafür haben wir uns seit langem engagiert, und damit wäre der Beruf endlich anerkannt – 28 Jahre nach Einführung des Betreuungsrechts“, kommentiert BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Ausgabe 4 / 2020 auf Seite: 141
BdB Bundesverband der Berufsbetreuer/innen