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05.11.2019

Neue Meldeschwellen für Directors' Dealings

© AW/Shotshop.com

Ab dem 1. Januar 2020 werden die Schwellenwerte für Eigengeschäfte von Führungskräften nach Art. 19 Marktmissbrauchsverordnung von derzeit 5.000 Euro  pro Jahr auf 20.000 Euro angehoben. Dies ergibt sich aus einer Allgemeinverfügung der BaFin vom 24. Oktober 2019 auf Grundlage von Art. 19 Abs. 9 MAR. Damit folgt Deutschland dem Beispiel von Dänemark, Frankreich, Italien und Spanien. Befreit werden damit rund 16%-19% der erfassten Transaktionen, was nicht nur die BaFin, sondern vor allem auch die Emittenten und die betroffenen Führungskräfte entlastet. Demgegenüber werden Geschäfte mit derart geringem Volumen in der Regel den Handel nicht relevant beeinflussen sondern die Mitteilungen im Gegenteil eher als "Information Overload" Fehlentscheidungen begünstigen. Weiterhin bleibt eine Saldierung von Käufen und Verkäufen über das Jahr ausgeschlossen.



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