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28.06.2015

Vorsteuerabzug auch in Insolvenz möglich

© AndreaS/Shotshop.com

Ein Einzelunternehmer führte Geschäfte, die zum Abzug der Vorsteuer berechtigten. Aufgrund schlechter Entwicklungen stellte er jegliche unternehmerische Tätigkeit ein, konnte aber die Verfahrenseinleitung nicht mehr verhindern. Der Insolvenzverwalter über Privat- und Geschäftsvermögen erteilte in der Folge eine Rechnung mit Steuerausweis und nahm den Vorsteuerabzug zugunsten der Masse in Anspruch. Zu Recht, wie der BGH entschied (Urteil vom 15. April 2015, Az. V R 44/14).

Der BFH erklärte, dass der Vorsteuerabzug anteilig möglich sei, soweit das Verfahren der Befriedigung unternehmerischer wie auch privater Insolvenzforderungen diene. Die Vorsteuerbeträge seien nach dem Verhältnis der zur Tabelle angemeldeten unternehmerisch begründeten Verbindlichkeiten zu den Privatverbindlichkeiten aufzuteilen. 



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