ThemenübersichtMenü
Betrifft-Unternehmen
07.09.2020

Ab Oktober: Insolvenzantragspflicht bei Zahlungsunfähigkeit; ab Januar: Insolvenzantragspflicht bei Überschuldung

© Rüdiger Rebmann/Shotshop.com

Das Covid-19-Insolvenzaussetzungsgesetz sieht vor, dass bis zum 30. September 2020 die Insolvenzantragspflicht unabhängig vom Antragsgrund ausgesetzt ist. Damit müssen ab dem 1. Oktober 2020 Geschäftsleiter von Unternehmen wieder Anträge stellen, wenn sie zahlungsunfähig sind. Für die Überschuldung will die Bundesregierung jedoch ein weiteres Moratorium schaffen: Nach einer Formulierungshilfe vom 2.9.2020 soll die ANtragspflicht wegen Überschuldung bis zum 31. Dezember 2020 ausgesetzt bleiben.

Hinter dem Entwurf steht die Überlegung, dass sich ein zahlungsunfähiges Unternehmen bereits so tief in der Krise befindet, dass der Verkehrsschutz Vorrang beanspruchen müsse. Demgegenüber sei angesichts der noch immer fortdauernden Krisenfolgen allein die Überschuldung noch kein hinreichend sicheres Indiz, um ein Verfahren einzuleiten.



Bestellen Sie ein kostenloses Probeheft:

Ein-/Ausblenden

BILANZ aktuell

Zeitschrift für Rechnungswesen, Controlling, Steuern und Finanzierung

Neuerungen, Praxisbeispiele und konkrete Handlungsempfehlungen – das Update für Finance-Profis

Preis: 213,00

Zum Produkt

Jetzt 4 Wochen kostenlos testen:

Ein-/Ausblenden

Bilanz Plus

Die Datenbank für die Bilanzierungspraxis

Mit uns bleiben Sie im Bilanzrecht auf Kurs!

Preis: € 288,00

Zum Produkt