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Betrifft-Unternehmen
10.02.2020

Zahlung für Werbung auf Mitarbeiterfahrzeugen kann Arbeitslohn sein

© Funshooter/Shotshop.com

Ein Unternehmen hatte mit zahlreichen Mitarbeitern die Anbringung von Kennzeichenhalter mit Firmenwerbung an deren privaten Fahrzeugen für ein Entgelt von 255 Euro pro Jahr vereinbart. Das Finanzamt erblickte darin Arbeitslohn und verlangte eine Lohnsteuernachzahlung vom Unternehmen. Die hiergegen gerichtete Klage vor dem FG Münster blieb ohne Erfolg (Urteil vom 3.12.2019, Az. 1 K 3320/18).

Die Zahlung finde ihre Grundlage im Beschäftigungsverhältnis. Die Werbewirkung trete demgegenüber in den Hintergrund, da keinerlei Vorgaben erkennbar seien, durch welche ein werbewirksamer Einsatz der Fahrzeuge gewährleistet würde. So fehlt es namentlich an einer Exklusivitätsvereinbarung, so dass sogar unmittelbare (und vielleicht sogar sichtbarere) Konkurrenzwerbung angebracht werden könnte.



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