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13.04.2021

Whistleblowing und Corona – eine Korrelation?

Von: Moritz Homann

Bereits zu Ende der ersten Pandemie-Welle im Sommer 2020 stellten die USA im Rahmen des „Whistleblower Program of the Securities and Exchange Commission (SEC)“ eine sich aufbäumende „Welle“ von Hinweisen fest, die Missstände in Unternehmen aufdecken sollten. Das berichtete das Wallstreet Journal. In dem Beitrag „Tips to SEC Surge as Working From Home Emboldens Whistleblowers“ heißt es, dass die SEC zwischen Mitte März und Mitte Mai – also inmitten der Pandemie – etwa 4.000 Hinweise erhalten hat. Das bedeutet einen Anstieg von 35 % gegenüber dem entsprechenden Zeitraum im Jahr 2019.

Dieser Anstieg lässt unterschiedliche Interpretationen hinsichtlich der Ursache zu. So wäre es denkbar,
dass Hinweisgeber, die von zu Hause aus arbeiten, sich fernab der Anwesenheit von Kollegen und Managern sicherer fühlen und nicht fürchten müssen, als Whistleblower enttarnt zu werden. Zweifellos spielt der sichere Raum eine Rolle, doch der Anstieg von Meldungen mit Zunahme an Heimarbeitsplätzen
wirft auch die Frage auf, ob Hinweisgebersysteme an und für sich genug leisten, um Whistleblower zu
schützen. Meldekanäle müssen so ausgestaltet sein, dass sicheres Melden von überall aus möglich ist
– insbesondere jetzt, wo wir davon ausgehen, dass Homeoffice elementarer Teil der Arbeitskultur bleibt.

Den ganzen Beitrag können Sie in der Ausgabe comply. 1/2021 S. 54 lesen oder direkt in unserer Datenbank comply.Plus.



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