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04.04.2021

Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts ("KöMoG")

© Michael Osterrieder/Shotshop.com

Am 24. März 2021 hat das Bundeskabinett den Regierungsentwurf für ein Gesetz zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts (KöMoG) beschlossen. Zentrale Neuerung ist die Einführung eines Optionsmodells (§ 1a KStG-E), wonach eine Personenhandelsgesellschaft bzw. Partnerschaftsgesellschaft (mit min. 3/4 der abgegebenen Stimmen) beantragen kann, wie eine Kapitalgesellschaft besteuert zu werden. Der Antrag ist vor Beginn des Wirtschaftsjahres zu stellen, ab dem die Besteuerung als Kapitalgesellschaft gelten soll. In der Folge besteht eine Rückoption, die wiederum vor Beginn des betroffenen Wirtschaftsjahres erfolgen muss. Beide Wechsel gelten als Formwechsel iSv § 9 UmwStG und können nicht rückwirkend erfolgen. Eine GbR oder ein Einzelkaufmann kann demgegenüber nicht wie eine Körperschaft besteuert werden. Neu ist auch, dass das UmwStG zum Teil auf Fälle mit Drittstaatenbeteiligung (außerhalb der EU) Anwendung finden soll. Weitere Änderungen betreffen den Abzug von Fremdwährungsverlusten im Rahmen von § 8b KStG und grundlegende Änderungen bei der Organschaft (Wechsel von Ausgleichsposten zur Einlagelösung, § 14 Abs. 4 KStG-E).



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