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09.10.2020

Home-Office-Anspruch - erst einmal nicht

© Bernd Leitner/Shotshop.com

Nachdem das Bundesarbeitsministerium in einem  Entwurf für ein "Mobile-Arbeit-Gesetz" stolz einen Anspruch auf 24 Tage mobiles Arbeiten pro Jahr einräumen wollte, hat das Bundeskanzleramt schnell die Reißleine gezogen. Zwar sieht der Koalitionsvertrag vor, dass die Regierungskoalition "mobile Arbeit fördern und erleichtern" und dazu einen "rechtlichen Rahmen" schaffen will. Ausdrücklich genannt wird aber nur "ein Auskunftsanspruch der Arbeitnehmer gegenüber ihrem Arbeitgeber über die Entscheidungsgründe der Ablehnung" und gerade kein Anspruch auf entsprechende Tätigkeit. Vielen Arbeitgebern dürfte dies nicht unrecht sein - der Verwaltungs- und Dokumentationsaufwand wäre in manchen Branchen erheblich gewesen. Der Nachweis "zwingender betrieblicher Gründe, die eine Anwesenheit im Betrieb unumgänglich machen" provozierte geradezu Rechtsstreitigkeiten. Trotzdem ist das Thema damit keinesfalls erledigt - spätestens nach der nächsten Wahl wird sicherlich wieder darüber diskutiert.



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