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09.11.2020

EU-Mindestlohn in Planung

© B.A./Shotshop.com

Am 28. Oktober 2020 hat die EU-Kommission den Vorschlag für eine Richtlinie vorgelegt, welche Arbeitnehmern durch angemessene Mindestlöhne  einen angemessenen Lebensstandard am Ort ihrer Arbeit ermöglichen soll. Derzeit gibt es in allen Mitgliedstaaten solche Mindestlöhne, wobei nur 21 eine gesetzliche Regelung haben und 6 Staaten nur Tarifverträge als Grundlage bieten. Der Vorschlag zielt darauf ab, Tarifverhandlungen über Löhne in allen Mitgliedstaaten zu fördern. Neben einer besseren Durchsetzung der Pflichten sollen auch Kriterien für die Bestimmung des Mindestlohns festgelegt werden. Der deutsche Mindestlohn wurde durch Beschluss der Bundesregierung  erhöht: Bis zum 1.1.2021 ist er auf 9,50 € anzuheben, dann auf 9,60 € zum 1.7.2021, auf 9,82 € zum 1.1.2022 und auf 10,45 € zum 1.7.2022 (jeweils Brutto). Die  Erhöhung in vier Schritten soll die Mehrkosten für die Unternehmen in einem angemessenen Rahmen halten.



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