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Familie Betreuung Soziales
07.10.2021

Studie zu Gewaltschutzstrukturen für Menschen mit Behinderungen

Das Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die Studie Gewaltschutzstrukturen für Menschen mit Behinderungen - Bestandsaufnahme und Empfehlungen erstellt. Der Abschlussbericht liegt nun vor.

Menschen mit Behinderungen sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, Opfer von Gewalt zu werden. Besonders schwierig ist die Lage innerhalb von Einrichtungen, da gerade dort rechtliche Instrumente zum Schutz vor Gewalt oftmals ins Leere laufen.

Zum einen wurde im Rahmen der Studie eine Bestandsaufnahme und Analyse der gegenwärtigen Situation von Menschen mit Behinderungen vorgenommen. In einem zweiten Schritt wurden dann Verbesserungsmöglichkeiten, zu bearbeitende Handlungsfelder und Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Trotz durchaus festzustellender positiver Entwicklungen und Beispiele guter Praxis im Gewaltschutz in Wohnheimen und Werkstätten, zeigen sich durchaus weitere Lücken und Entwicklungsmöglichkeiten. Benannt werden beispielsweise

  • Personalmangel in Einrichtungen,
  • zu wenige Qualifizierungsmaßnahmen zur umfassenden Gewaltsensibilisierung des Fachpersonals und der Leitungskräfte,
  • eingeschränkte Mitbestimmungsrechte von Bewohner*innen und Werkstattmitarbeiter*innen sowie
  • unzureichende Achtung der Privat- und Intimsphäre.


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