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Familie Betreuung Soziales
01.04.2021

Europäisches Parlaments sieht die Werkstätten für behinderte Menschen kritisch

Das Europäische Parlament hat eine Entschließung zu einer Richtlinie zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf unter Berücksichtigung der Behindertenrechtskonvention verfasst.

Das Parlament sieht es als Aufgabe der Werkstätten an, die Inklusion und Rehabilitation und einen möglichst raschen Übergang in den offenen Arbeitsmarkt zu unterstützen. Häufig seien Werkstätten jedoch ein isoliertes Umfeld, „in dem die Arbeitnehmer mit Behinderungen keinen Arbeitnehmerstatur und keine Arbeitnehmerrechte haben oder keinen garantierten Mindestlohn erhalten“, was nicht im Einklang mit der Behindertenrechtskonvention stehe.

Das europäische Parlament fordert die Mitgliedsstaaten daher auf, „die Charakteristika, die Vielfalt und die Effektivität der bestehenden geschützten Werkstätten zur Vermittlung von Kompetenzen an Menschen mit Behinderungen im Hinblick auf die Aufnahme einer Beschäftigung auf dem offenen Arbeitsmarkt gemeinsam mit Vertretern von Menschen mit Behinderungen laufend zu bewerten, dafür zu sorgen, dass diese von Rechtsrahmen erfasst und geschützt werden, die soziale Sicherheit, Arbeitsbedingungen, Mindestlöhne und das Diskriminierungsverbot umfassen, und zugleich die Bestimmungen, die nicht im Einklang mit der VN-BRK und insbesondere mit deren Artikel 27 stehen, schrittweise abzuschaffen.“

Zur Entschließung des Europäischen Parlament



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