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Familie Betreuung Soziales
10.03.2016

"Komplementäre Hilfen" – ein effektives Instrument zur Betreuungsvermeidung!

Ein Interview mit Relindis Tooten vom KSD Hamm

Das gesamte Betreuungsrecht ist vom Grundsatz der Erforderlichkeit durchzogen. Zu Beginn jedes Betreuungsverfahrens kommt § 1896 Abs. 2 BGB diesbezüglich entscheidende Bedeutung zu. Nicht erforderlich ist demnach eine Betreuung, soweit die Angelegenheiten des betroffenen Volljährigen durch einen Bevollmächtigten oder durch andere Hilfen, bei denen kein gesetzlicher Vertreter bestellt wird, ebenso gut wie durch einen Betreuer besorgt werden können. Die Regelung ist in Fachkreisen bekannt.

Gleichwohl scheint nicht zuletzt an diesem Punkt Verbesserungsbedarf zu bestehen. Die Abklärung, ob betreuungsvermeidende Alternativen in Frage kommen und zur Verfügung stehen, ist spätestens seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Funktionen der Betreuungsbehörde obligatorisch. Einige Jahre zuvor beschritt das Projekt Betreuungsvermeidung durch Soziale Leistungen (BEOPS) von Robert Northoff ähnliche Pfade.

Noch einen Schritt weiter geht das Projekt komplementäre Hilfen vom Katholischen Sozialdienst in Hamm.

Welcher Ansatz dahinter steht, für welche Zielgruppe das Projekt geeignet ist, welche Bedarfe zutage treten und welche Möglichkeiten noch ungenutzt sind – darüber berichtet Relindis Tooten im Interview mit dem Bt-Portal des Bundesanzeiger Verlags.

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