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26.06.2020

Südkorea: Deutschland wichtiger Handelspartner

Spielfiguren in Scharz, Rot und Gold

© Wolfgang Heidasch/Shotshop.com

Die früher meist negative deutsche Handelsbilanz mit Südkorea ist seit einigen Jahren positiv, was auf die zunehmende Bedeutung deutscher Lieferungen für das Land hinweist.

Von Jahr zu Jahr nehmen die Im- und Exporte zwischen beiden Ländern zu. Allerdings liegt der Anteil Deutschlands an den Importen Südkoreas noch immer bei nur etwa 4 Prozent. Die Lieferungen deutscher Firmen an ihre Werke dort sind darin allerdings nicht enthalten. Innerhalb der EU ist Deutschland für Südkorea aber schon seit Jahren der wichtigste Handelspartner, insbesondere seit dem Inkrafttreten des EU-Freihandelsabkommens mit Südkorea.

2018 betrug der Exportwert der deutschen Exporte erstmals mehr als 17 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Südkorea nimmt damit in Asien nach China und Japan die meisten Waren aus Deutschland ab und steht in der Gesamtrangliste der Handelspartner bei den Ausfuhren auf Platz 19 von 239 Ländern. Deutschland exportiert vor allem Kfz und -Teile sowie Maschinen nach Südkorea, an dritter Stelle folgen chemische Erzeugnisse. Diese drei Produktgruppen erreichten einen Anteil am Gesamtexport von etwa 60 Prozent. Allerdings sanken 2018 wie schon zuletzt 2016 die deutschen Exporte nach Südkorea trotz Freihandelsabkommens.

Nach Deutschland liefert Südkorea insbesondere Produkte aus den Elektro- und Elektronikbereichen, Kfz und -Teile, chemische Erzeugnisse sowie Maschinen. Die Entwicklung ist seit Jahren positiv, mit gelegentlich (bei Schiffsverkäufen etwa) starken zweistelligen Steigerungen. Deutschland konnte in den letzten Jahren regelmäßig einen Handelsbilanzüberschuss erzielen.

Freihandelsabkommen beachten

Südkorea hat nicht nur mit der EU ein Freihandelsabkommen abgeschlossen, sondern weltweit mit allen wichtigen Handelspartnern sowie Wirtschaftsverbänden, wie dem Verbund südostasiatischer Staaten ASEAN und EFTA in Europa, ferner mit der zentralamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft, und Verhandlungen über ein Abkommen wurden ebenfalls mit der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur begonnen.

Diese Abkommen bringen für die südkoreanische Exportindustrie viele Vorteile. Für deutsche Unternehmen eröffnet sich aber auch die Chance, den in Asien zentralen Produktionsstandort Südkorea nicht nur für Exportwaren nach Europa, sondern auch für die wachsenden Märkte in Asien zu nutzen.

Inwieweit infolge des Freihandelsabkommens noch Zollsätze anfallen, erfahren Sie auf der Website der Europäischen Kommission,

GTAI hält außerdem ein Merkblatt über gewerbliche Wareneinfuhren für Südkorea bereit.

Weitere Informationen über das Land Südkorea liefert die Online-Anwednung Export Plus.

Quelle: Online-Anwendung Export Plus, Reguvis Fachmedien GmbH, Köln



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