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13.01.2021

November 2020: Exporte legen weiter zu

Von: C. Isken/Redaktion

Lkw-Verkehr auf der Autobahn

© istockphoto.de

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) sind die deutschen Ausfuhren im vergangenen November um 2,2 Prozent gegenüber dem Vormonat Oktober gestiegen. Das Vorkrisenniveau von Februar 2020 erreichten sie jedoch nicht.

Auch die Importe nahmen im Vormonatsvergleich zu: um 4,7 Prozent. 

Wie Destatis anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, führte Deutschland im November 2020 kalender- und saisonbereinigt um 4,7 Prozent weniger Waren aus und um 0,6 Prozent weniger ein als im Februar 2020 – dem Monat vor Beginn der Pandemie in Deutschland. 

Im Vergleich zu November 2019 lagen die Exporte um 1,3 Prozent und die Importe um 0,1 Prozent niedriger. 

Die Außenhandelsbilanz wies einen Überschuss von 17,2 Milliarden Euro aus. Im November 2019 betrug der Überhang 18,5 Milliarden Euro. 

Außenhandel mit EU-Ländern und Drittstaaten

Die Ausfuhren in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sanken im November 2020 um 1,7 Prozent gegenüber November 2019, die Importe aus diesen Ländern legten um 2,6 Prozent zu. Die Exporte in die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wiesen ein Minus von 0,7 Prozent aus. Deutschland führte aus diesen Ländern um 6,9 Prozent mehr ein.

Auch die Exporte in die Drittstaaten (außer VK) nahmen im November 2020 um 0,9 Prozent gegenüber November 2019 ab. Die Einfuhren aus diesen Staaten sanken um 3,2 Prozent. 

In das Vereinigte Königreich (VK) führte Deutschland im vergangenen November 6,6 Prozent mehr aus als im gleichen Monat 2019, während die Importe aus Großbritannien um 9,7 Prozent zurückgingen. 

Die Ausfuhren nach China stiegen im Vorjahresvergleich weiter an: um 14,3 Prozent. Die Exporte in die Vereinigten Staaten hingegen nahmen um 3,1 Prozent ab. So verhielt es sich auch bei den Einfuhren aus China mit einem Plus von 5,4 Prozent und den Vereinigten Staaten mit einem Rückgang von 1,5 Prozent. 

Die vollständige Mitteilung kann auf der Internetseite von Destatis gelesen werden. 

Hinweis: Das Statistische Bundesamt bietet einen sogenannten „Brexit-Monitor“ an. Dieser verfolgt die Entwicklung im Vereinigten Königreich anhand sozioökonomischer Indikatoren und liefert interaktive Grafiken zu Migration, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Außenhandel sowie zu den Auswirkungen des Brexits.

Quelle: www.destatis.de 



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