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20.06.2020

Neue Exportbeschränkungen belasten europäische Unternehmen

© Gk/Shotshop.com

Der Außenhandel wird durch neue Handelshemmnisse in für die EU strategisch wichtigen Sektoren schwer belastet. Das geht aus dem jüngst veröffentlichten Jahresbericht der EU-Kommission hervor. Die meisten Handelsbeschränkungen im Jahr 2019 habe China eingeführt.

Im vergangenen Jahr konnte die EU durch den Abbau von Handelshemmnissen die europäischen Exporte um acht Milliarden Euro steigern. Die hohe Zahl neuer Exportbeschränkungen zeige jedoch, dass Protektionismus im Welthandel tief verwurzelt ist, heißt es in der Meldung der EU-Kommission

Wichtige Exportsektoren betroffen

Laut Kommission sind von den neuen Beschränkungen Sektoren von besonderer strategischer Bedeutung für die EU betroffen. Dazu zählen die Informations- und Kommunikationstechnologie, der Elektroniksektor, die Automobilindustrie und andere High-Tech-Branchen.

Die Gesamtzahl der bestehenden Handelsschranken weltweit beläuft sich der Kommission zufolge auf 438, von denen 43 im vergangenen Jahr von 22 verschiedenen Ländern eingeführt worden seien. Die meisten Beschränkungen beträfen den Zugang zum chinesischen und russischen Markt (38 bzw. 31 Maßnahmen). China habe die höchste Anzahl an neuen Handelshemmnissen eingeführt, gefolgt von den Ländern des südlichen Mittelmeerraums und des Nahen Ostens.

Die meisten Beschränkungen beträfen den Zugang zum chinesischen und russischen Markt (38 bzw. 31 Maßnahmen). China habe die höchste Anzahl an neuen Handelshemmnissen eingeführt, gefolgt von den Ländern des südlichen Mittelmeerraums und des Nahen Ostens.

DIHK prognostiziert Exportrückgang durch Handelsbeschränkungen


Der Ruf nach Lokalisierungszwängen und Exportkontrollen, um die heimische Wirtschaft zu schützen, habe in der Corona-Krise in vielen Ländern an Lautstärke gewonnen, teilt der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) mit. Das Ergebnis seien höhere Kosten, Produktionsengpässe sowie längere Lieferzeiten. Diese Entwicklung stelle eine Bedrohung für die erfolgreiche deutsche Außenwirtschaft dar. Für das Gesamtjahr 2020 rechnet der DIHK mit einem Exportrückgang von mindestens 15 Prozent. 

Quellen: www.dihk.de, https://ec.europa.eu 



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