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11.05.2020

DIHK-Blitzumfrage: Normale Geschäftsverhältnisse in weiter Ferne

Von: C. Isken/Redaktion

Geschäftsmann schaut mit Fernglas in die Ferne

© danstar/Shotshop.com

Noch wirken sich die Lockerungsmaßnahmen kaum auf die Geschäftslage der Unternehmen hierzulande aus. Viele Betriebe leiden noch immer unter einem starken Nachfragerückgang.

Die Ergebnisse einer Blitzumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter mehr als 10.000 Unternehmen zeigen: 60 Prozent der Betriebe kämpfen trotz Lockerungen weiterhin mit einer rückläufigen Nachfrage, 43 Prozent leiden unter stornierten Aufträgen. Mehr als ein Drittel der Betriebe sieht sich gezwungen, Investitionen einzuschränken.  

Die negativen Folgen der Corona-Pandemie ziehen sich dem DIHK zufolge über alle Branchen und Größenklassen hinweg.

Auswirkungen erster Lockerungen nach dem Shutdown


Der Befragung zufolge hat die Hälfte der Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit während des Shutdowns ganz oder teilweise eingestellt. Mit den ersten Lockerungen Ende April kurbelte jeder vierte Befragte seine Geschäfte wieder an. Diesem Beispiel wollen den Angaben nach 80 Prozent der Unternehmen mit aktuellem Betriebsstillstand sofort bzw. in den nächsten zwei Wochen folgen.

Normalität noch lange nicht in Sicht

Die Nachwehen von Covid-19 sind langwierig. Die meisten Befragten (80 Prozent) rechnen damit, dass ihre Bilanz am Jahresende einen deutlichen Umsatzrückgang ausweist. Jeder Vierte antizipiert sogar ein Minus von mehr als 50 Prozent. Eine Rückkehr zu normalen Geschäftsverhältnissen erwartet ein Drittel der Unternehmen frühestens im Jahr 2021, jeder 20. Betrieb glaubt nicht daran, dass ein solches Comeback überhaupt möglich sei.

Betriebe aller Branchen und Größen betroffen

Die Umfrageergebnisse zeigen auch, dass sich die betrieblichen Auswirkungen der Corona-Pandemie durch alle Branchen und Größenklassen ziehen.  Erste Verbesserungen zeigen sich laut DIHK zwar im Baugewerbe, im Großhandel und bei unternehmensbezogenen Dienstleistern. Dafür spitze sich die Lage der Reisebüros und -veranstalter, der Busunternehmen sowie der Hotels, Restaurants, Bars oder Biergärten weiter zu.

Die kompletten Ergebnisse der 3. DIHK-Corona-Blitzumfrage gibt es hier >zum Download.

Quelle: www.dihk.de



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