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15.07.2020

Deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs?

Von: C. Isken/Redaktion

Geldstapel

© Leif Stiller/Shotshop.com

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft sind positiv. Nach einem deutlichen Einbruch der Konjunktur im April geht es langsam wieder aufwärts.

Laut Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) senden die im Juni veröffentlichten Konjunkturindikatoren deutliche Signale, dass sich die deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs befindet. Die Kapazitäten seien aber noch immer stark unterausgelastet.

Das Lockern der Corona-Schutzmaßnahmen habe bewirkt, dass Angebot und Nachfrage im In- und Ausland wieder ansteigen. Das zeige sich vor allem in der Industrie, die für den Monat Mai einen Produktionszuwachs von 10,3 Prozent gegenüber April vermeldet habe. Der Blick in die Zukunft deute auf eine weitere Verbesserung hin: Der ifo- und PMI-Index sowie die Auftragseingänge seien aufwärtsgerichtet.

Auch in Teilen des Dienstleistungssektors stünden die Zeichen auf Erholung – mit einem Zuwachs der Umsatzzahlen im Mai von 13,9 Prozent gegenüber April. Das Statistische Bundesamt werde aber am 30. Juli   für das mittlerweile abgelaufene zweite Quartal, trotz gesamtwirtschaftlicher Erholung, voraussichtlich eine deutlich negative Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukts melden, antizipiert das Ministerium. Dies sei dem starken einmaligen Einbruch der Wirtschaft im April geschuldet. Erst ab dem dritten Quartal werde das Bruttoinlandsprodukt wieder positive Raten verzeichnen.

Entwicklung der Auslandsnachfrage

Der weitere Verlauf der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hänge auch davon ab, wie schnell sich die Auslandsnachfrage nach deutschen Gütern erhöht, heißt es in der Mitteilung. Im Mai wiesen die Warenexporte mit einem Plus von11,6 Prozent (nominal) einen kräftigen Zuwachs aus. Dabei entwickelten sich die Ausfuhren zu wichtigen Handelspartnern, die besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffen sind, wie die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich, schwächer als zu anderen Staaten, z. B.  China. Unterschiedliche Tendenzen gebe es auch bei den Auftragseingängen. Während sich die Auftragseingänge aus der Eurozone positiv entwickelten, kämen Bestellungen aus dem Nicht-Euroraum nur schleppend rein. Das unterstreiche das Risiko der weltwirtschaftlichen Lage für die deutsche Konjunktur, so das BMWi.

Einen ausführlichen Überblick über die Entwicklung der deutschen Wirtschaft erhalten Sie in der >Mitteilung des BMWi.

Ausgewählte Daten zur wirtschaftliche Entwicklung (Stand: Juli 2020) stehen hier zum Abruf bereit.

Quelle: www.bmwi.de



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